VORGEBLÄTTERT

Christian Buckard: Café Babylon

11.08.2026. VorgeblĂ€ttert: Die schillernde Geschichte des Romanischen CafĂ©s. Wir prĂ€sentieren das Kapitel ĂŒber den Betreiber des CafĂ©s  Mehr...
IM KINO

Auf links gedrehtes Dinosaurierland

15.08.2026. Dinosaurier in der Vorstadt: David Robert Mitchells Sommerblockbuster "The End of Oak Street". Im Kino mit Kamil Moll Mehr...
VORGEBLÄTTERT

Necla Kelek: GlĂŒckskind

11.08.2026. VorgeblÀttert: Necla Kelek erzÀhlt in ihrer Autobiografie, wie ihre Familie Anfang der 1960er aus Anatolien nach Istanbul, dann nach Deutschland zog. Mehr...
BĂŒcherschau

Mit freien Versen auf der Höhe unserer Zeit

15.08.2026. Als Metakrimi, mit meisterlichen Stimmungsbildern und die schnittigen Dialogen feiert die FAZ Yael Inokais "Die Auster". Schmissig auch Denis Pfabes Baumarkt-Roman "Die Möglichkeit einer Ordnung", findet sie. FAS und taz ziehen den Hut vor Boris Schumatsky, der eine Moskauer Kindheit, Celans Lebensgeschichte und das eigene JĂŒdischsein in seinem Roman "Die Seine fließt ins Schwarze Meer" poetisch verdichtet. Die Welt amĂŒsiert sich auf höchstem Niveau mit Jo Cheethams Beziehungsroman "Love and Rent". Dlf Kultur lĂ€sst sich von Jane Dreycott erzĂ€hlen, wie böse Fulvia wirklich war. Mehr...
Efeu - Die Kulturrundschau

Es ist wie ein Tango

15.08.2026. Der Standard erliegt der cleveren Kapitalismuskritik und dem Charme einer Kuh namens Anna, die Elfriede Jelinek in Salzburg auf die BĂŒhne bringt. Der Tagesspiegel bewundert in Susch die feministische Kunst Mariuccia Secols. Zeit online pflegt seine Melancholie mit Phoebe Bridgers' drittem Album "Lost Weekend". Die FAS unterhĂ€lt sich mit Autorin Emma Cline ĂŒbers Sterben. Die Italiener haben die SĂŒnden ihrer Vergangenheit unter den Teppich gekehrt und pflegen nun eine Kultur der Unschuld, kritisiert die Autorin Melania Mazzucco in der NZZ. Critic.de sieht den letzten Film von Thomas Heise. Mehr...
Stopper
9punkt - Die Debattenrundschau

LĂŒcken im Fossilienbestand

15.08.2026. Die NSDAP ist in der Weimarer Republik mehrfach verboten worden, erinnert Heinrich August Winkler in der FR. Auch wenn die Situation heute nicht vergleichbar ist, rĂ€t Winkler dringend von der Idee eines AfD-Verbots ab. Ebenfalls in der FR malt Kai Langer von der Stiftung GedenkstĂ€tten Sachsen-Anhalt die Folgen eines AfD-Siegs in dem Land aus. Der Cambridger Soziologe Jason Arday, ĂŒber dessen Plagiate und Lebensgeschichte in den letzten Wochen weltweit gestritten wurde, ist tot aufgefunden worden, meldet unter anderem der Guardian. An der Uni Cambridge, der Uni Darwins, wird heute auch "Kreationismus"  gelehrt, enthĂŒllt Richard Dawkins auf Twitter.   Mehr...
Im Kino

Auf links gedrehtes Dinosaurierland

11.08.2026. Wo einst Langeweile gĂ€hnte, wĂŒten plötzlich Dinosaurier: David Robert Mitchells schöner Sommerblockbuster "The End of Oak Street" inszeniert in bester Spielberg-Manier den Einbruch des Bedrohlichen in in den amerikanischen Vorstadt-Alltag. Mehr...
Im Kino

Theater der Blicke, Theater der Gesten

11.08.2026. Eine Absolutistin, eine Pragmatikerin und eine Freubeuterin der Liebe stehen im Zentrum von "Drei Freundinnen". Emmanuel Mourets meisterlicher neuer Film zeigt, wie komplex Angelegenheiten des GefĂŒhls sind, wenn man ihnen offenherzig und ohne moralistische Scheuklappen nachspĂŒrt. Mehr...
Fotolot

Wie ein gigantischer Spielplatz

11.08.2026. Nikita Teryoshin, in Deutschland aufgewachsen, ist ein Fotograf, der Macht fotografieren kann. Aus der Menge des unbedingt sehenswerten Fotomaterials in seinem Buch "Game of Chairs" ragen die PortrĂ€ts von Friedrich Merz heraus, in denen man rĂŒckblickend schon den unpopulĂ€rsten Kanzler in der Geschichte der Bundesrepublik zu erkennen glaubt.  Mehr...
Magazinrundschau

Wir sind bei lebendigem Leib verrottet

11.08.2026. Wer Opfer zum Kotzen findet, sollte vielleicht nicht Katholik werden, denkt die LRB nach LektĂŒre von J.D. Vances "Communion". Dekoder widmet sich dem belarusischen Kino. The Atlantic sieht Freud gerettet - durch neueste Technologien. Der New Yorker besuchte den russischen Gulag fĂŒr gefangene Ukrainer. Le Grand Continent entdeckt die fabelhafte Dichterin Zuzanna Ginczanka. Wired staunt, wie sich die radikale Rechte Argumente des Unabombers zu eigen macht. Mehr...
Stopper
BĂŒcherbrief

Friedliche Monster

12.08.2026. Wer seinen Sommerurlaub schon hinter sich hat, darf mit unserem BĂŒcherbrief direkt weiterreisen, wenn auch mit starken Nerven: Stella Gaitano erzĂ€hlt vom rauen Alltag im Sudan. Maciej Siembieda blickt in einem mitreißenden Spionagethriller auf die griechische Minderheit in Polen. Maria Reva schickt eine Schneckenforscherin mit viel Grandezza quer durch die Ukraine. Stephan Mösch schaut zurĂŒck auf 150 Jahre Bayreuth. Und Markus Bernauer entdeckt den philosophischen Gehalt der erotischen deutschen Literatur. Dies alles und mehr in den besten BĂŒchern des Monats August. Mehr...
VorgeblÀttert

Christian Buckard: Café Babylon

09.08.2026. Der Glanz des Romanischen CafĂ©s erstrahlte einst bis Paris, New York und Tokio. Hier traf man alle an: Bertolt Brecht, Mascha KalĂ©ko und Joseph Roth, George Grosz, Marlene Dietrich und Albert Einstein. An den Marmortischen entstanden BĂŒcher und Filmideen, wurden Kunstrichtungen geboren, wurde gestritten und getrĂ€umt - bis die Nazis die Lichter ausmachten. Christian Buckard erzĂ€hlt die Geschichte der schillernden CafĂ©bewohner in diesem Buch. Wir prĂ€sentieren das Kapitel ĂŒber den Betreiber des CafĂ©s, Bruno Fiering, den "FĂŒrsten der Galut". Mehr...
VorgeblÀttert

Necla Kelek: GlĂŒckskind

05.08.2026. Die Soziologin Necla Kelek hat sich als Kritikerin eines reaktionĂ€ren, patriarchalen Islam einen Namen gemacht. In ihrer Autobiografie "GlĂŒckskind" erzĂ€hlt sie, wie ihre Familie Anfang der 1960er aus Anatolien nach Istanbul zog. Die Keleks sind sĂ€kulare Muslime, die AtatĂŒrk verehren, an die Republik glauben, die Moderne und die Demokratie. 1966 dann zieht die Familie nach Deutschland, ins niedersĂ€chsische BĂŒckeburg. UnterstĂŒtzt von ihrer Familie begegnet Necla, damals neun Jahre alt, der deutschen Gesellschaft von Anfang an mit Neugier. Das geht bis zu Marxismusvorlesungen bei der IG Metall. Hier zwei Leseproben aus dem Buch: Über das Leben in Istanbul und dann in BĂŒckeburg. Mehr...
TaschenbĂŒcherbrief

Harmlos ist hier gar nichts!

29.07.2026. In den neuen TaschenbĂŒchern des Monats Juli fĂŒhrt uns Anne Weber durch die Pariser Banlieues.  Melania Mazzucco stellt uns mit Plautilla Bricci Roms erste Architektin vor. Uwe Wittstock erzĂ€hlt von den Exilanten, die 1940 aus Marseille flohen. Und Perlentaucher Arnim Eisenhut empfiehlt "Wachs" von Christine Wunnicke. Mehr...
Intervention

Jene mĂŒhsam erkĂ€mpfte Freiheit

28.07.2026. Nach dem CSD-Attentat fragen die Medien nach einem möglichen Versagen der Behörden, zu diesem Zeitpunkt sicher zurecht. Aber das eigentliche Versagen lag vorher. Der AttentĂ€ter Abdul Ballout war Deutscher. Er sprach Deutsch. Er ist auf deutsche Schulen gegangen. Er wurde von deutschen Lehrern betreut. Ballout ist trotz seiner deutschen Sozialisierung abgedriftet. Was sagt das ĂŒber die QualitĂ€t der Sozialisierung? Über einen Elefanten im Raum. Mehr...
Stopper
mind the gap

Zwischenredestromland

21.07.2026. Der Perlentaucher hat mit "Toledo", dem Programm des Deutschen Übersetzerfonds, eine neue Kolumne - "Mind the Gap" gestartet: Hier geht's ums Übersetzen im Zeitalter der KĂŒnstlichen Intelligenz. Im zweiten Teil der Kolumne schreibt die Russisch-Übersetzerin Olga Radetzkaja: "Es sollte mich nicht wundern, wenn gerade ĂŒbersetzte Literatur wegen der Extraportion Leben, die sie enthĂ€lt, zum begehrtesten Rohmaterial zĂ€hlt, mit dem die synthetischen Gehirne der großen Sprachmodelle gefĂŒttert werden." Mehr...
VorgeblÀttert

Leseprobe 2 zu H. G. Adler: Der verwaltete Mensch

17.07.2026. 1958 lud das MĂŒnchner Institut fĂŒr Zeitgeschichte (IfZ) H. G. Adler ein, "eine Arbeit nach eigener Wahl" aus seinem deutsch-jĂŒdischen "Themenkreis" zu verfassen. Daraus entstand "Der verwaltete Mensch", ein Grundlagenwerk zu Rolle der deutschen BĂŒrokratie bei der Verschleppung der Juden. Warum das IfZ damals diese Arbeit ablehnte, lesen Sie im zweiten Teil des Vorworts von Götz Aly. Mehr...
VorgeblÀttert

H. G. Adler: Der verwaltete Mensch

17.07.2026. H. G. Adler veröffentlichte mit "Der verwaltete Mensch" ein grundlegendes Großwerk zum Holocaust, das die Rolle der BĂŒrokratie bei der Vorbereitung und Umsetzung der Verschleppung und massenhaften Ermordung der Juden im Nationalsozialismus beschreibt. Im ersten Teil seines Vorworts zu dem Buch stellt der Historiker Götz Aly den 1910 in Prag geborenen Autor vor, der seine ganze Familie im Holocaust verlor. Mehr...
ein wort gibt das andere

Der Hartmut in einem Nebensatz

14.07.2026. An heißen Tagen kann man etwas KĂŒhlendes lesen, Flaubert zum Besipiel. Man kann sich aber auch in die Rostlaube begeben und Hartmut Rosa bei einem GesprĂ€ch "zur Beziehung von BĂŒrgerschaft und Demokratie" mit dem Peter und dem Stefan folgen. Klar, es geht den Bach runter. Dazu gibt es viele Daten. Aber es geht den Bach auch wieder rauf. Im Grunde war es so, wie es bei jeder Party ist, auf dem Balkon nach Mitternacht, wo die Raucher und die Nichtraucher am Ende eine Gemeinschaft bilden. Mehr...
Essay

Was lief schief mit Omer Bartov?

14.07.2026. Omer Bartov ist ein renommierter Holocaustforscher. Er missbraucht dieses Renommee, um seiner Polemik gegen Israel Gewicht zu verleihen und wird dafĂŒr verehrt - zuletzt in seinem Buch "Israel: What Went Wrong". Nur hĂ€lt diese Polemik den wissenschaftlichen Kriterien, die er  in seinen historischen BĂŒchern einst befolgte, ĂŒberhaupt nicht stand. Sie behauptet, aber sie belegt nicht. Erkenntnisse aus vierzig Jahren Forschung zu Holocaust und Israel ignoriert Bartov. Und sein an Israel gerichteter Vorwurf der Empathielosigkeit fĂ€llt auf ihn selbst zurĂŒck. Mehr...
Stopper
Wo wir nicht sind

Die GlĂŒhbirne hatte ein wenig gezögert

13.07.2026. Der slowakische Dichter LukĂĄĆĄ Cabala setzt mit "Denkst du noch an Trencin?" seinem Geburtsort ein Denkmal. Der surreal flirrende Roman ist voller Wurmlöcher und leuchtender Details, von Stefanie Bose kongenial ins Deutsche ĂŒbersetzt. Wir treffen: vier Protagonisten und eine Stadt, die den einzig stabilen Grund in der Neondunkelheit der Gegenwart bildet. Mehr...
In eigener Sache

Bot-Attacken gegen den Perlentaucher

23.06.2026. Liebe Leserinnen, liebe Leser, der Perlentaucher wird zur Zeit  wie viele andere Internetseiten von Bots attackiert. Darum kann es passieren, dass unsere Seiten, obwohl sie von uns normal ausgeliefert werden, nicht erreichbar sind. Wir arbeiten an dem Problem. Mehr...
In eigener Sache

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

08.05.2026. Der Perlentaucher ist zur Zeit Opfer verschĂ€rfter Bot-Attacken. In einigen Regionen Deutschlands sind seine Seiten nicht aufzurufen. Wir kĂŒmmern uns drum. Mehr...
In eigener Sache

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

18.12.2025. Der Perlentaucher hat inzwischen 110.543 Rezensionsnotizen zu 67.013 BĂŒchern. Wir spiegeln die qualifizierte literarische Öffentlichkeit dieses Jahrhunderts. ZuverlĂ€ssige Information ist gerade in unzuverlĂ€ssigen Zeiten wichtig: Wir machen seit dem dem 15. MĂ€rz 2000 eine tĂ€gliche Feuilleton-Presseschau. 500.000 verschiedene Menschen besuchen den Perlentaucher monatlich mindestens einmal. Besonders danken möchten wir 2.000 unter ihnen, die uns monatlich mit einem  freiwilligen "Abo" unterstĂŒtzen.  Mehr...
SPENDEN

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24.11.2021. Der Perlentaucher bietet seinen Service fĂŒr die Leser kostenlos und möchte dabei bleiben. Falls Sie uns unterstĂŒtzen mögen - regelmĂ€ĂŸig oder einmalig - freuen wir uns! Hier finden Sie verschiedene Möglichkeiten. Mehr...
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